­

Meditation bei Stress: der Mut, an die Ursachen zu gehen

Meditation bei Stress: der Mut, an die Ursachen zu gehen

Raus aus dem Gedankenkarussell

Die zwei häufigsten Anliegen, weswegen Menschen mit Meditation beginnen, sind: Hilfe bei Stress und die Verbindung zu sich selbst (wieder) zu finden.

Den größten Stress produzieren wir dabei selbst: unsere Gedanken überschlagen sich. Unsere Fragen, To-do´s, Glaubenssätze und so weiter drehen sich permanent im Kreis und kosten uns viel Energie.
Wenn wir uns hinsetzen, bewusst in den Körper einziehen und beim Atem sind, kann es sein, dass uns dieses Gedankenkarussell erst wirklich bewusst wird und dass wir es nicht so schnell stoppen können.
Die gute Nachricht ist: innezuhalten, den Geist zu beobachten und beim Atem zu sein, beruhigt schon den Gedankenstrom! Wir sind ihm nicht mehr ausgeliefert, sondern können unseren Geist tatsächlich schulen, den Gedankenstrom langsamer und ruhiger werden zu lassen.

 

Äußere Stress-Faktoren

Äußere Faktoren für Stress können zum Beispiel sein:

  • hohe Anforderungen unseres Umfelds an uns,
  • Lärm, Hitze, Kälte, ein Überangebot an Reizen und
  • intensive Ereignisse, wie der Verlust eines Menschen, Scheidung, Trennung, Unfall und so weiter.

ABER: die äußeren Faktoren führen nicht unbedingt zu Stress. Wäre das so, wären alle Menschen unter denselben Bedingungen gestresst. Nur: während zum Beispiel meine Freundin von Hitze gestresst ist, kann sich mein Körper bei hohen Temperaturen erst richtig entspannen.

Das heißt, äußere Faktoren können uns in Stress versetzen während sie andere Menschen gar nicht berühren. Und sie sind – außer den letzteren der aufgeführten Beispiele – eher noch zu händeln, indem wir uns zum Beispiel bei Lärm distanzieren oder sich etwas in die Ohren tun, uns bei Hitze abkühlen, uns bei Kälte aufwärmen und so weiter.

 

Innere Stress-Faktoren

  • Viel Aktivität und wenig Entspannung
  • Ehrgeiz und perfektionistische Anforderungen von uns an uns selbst
  • Angst vor Ablehnung, das Bedürfnis nach Anerkennung und Beliebtsein
  • Angst vor Verantwortung
  • Selbstzweifel und Angst vor Kritik
  • Nicht „nein“ sagen zu können
  • Probleme, mit persönlichen und seelischen Problemen umzugehen
  • schlechtes Zeitmanagement

Bei diesen Faktoren gibt es häufig innere Antreiber, die unbewusst aktiv sind und die wir nicht immer schnell erkennen können. Dabei hilft uns die Meditation enorm.

Durch Meditation hast du auf einmal eine Wahl!

Um die inneren Ursachen für unseren Stress zu erkennen, braucht es Mut.
Uns ehrlich hinzusetzen und uns zum Beispiel zu fragen: geht es mir um Anerkennung? Geht es mir um Sicherheit? Möchte ich eine vermeintliche Harmonie aufrechterhalten? Habe ich Angst vor Konflikt? Wem oder was möchte gerecht werden?
Wenn unser Geist ruhig wird und wir uns fühlen, kann es sein, dass uns einige mentale Glaubenssätze oder Ängste begegnen, die erstmal nicht so angenehm sind. Gleichzeitig ist es eine große Chance zur Befreiung, wenn diese Dinge da sein können und wir erkennen, was uns permanent innerlich antreibt, stresst und unter Druck setzt.
In dem Erkennen selbst, liegt eine Wahl! Wirst du dir bewusst, hast du eine Wahl!
Erlaube dir, zu fühlen, zu erkennen und wieder zu fühlen.

Mut zur Veränderung

Ich habe eines Tages durch meine Meditationspraxis gemerkt, dass mich meine Umgebung zu sehr beeinflusst hat und egal, was ich getan habe, um wieder bei mir anzukommen, es hat nicht mehr gewirkt bzw. die Ablenkungen waren zu massiv.

Bzw. ich wollte einfach nicht mehr, dass meine spirituelle Praxis nur dafür da ist, damit ich halbwegs gut durch den Tag komme. Darin sehe ich inzwischen auch nicht mehr den tieferen Sinn einer spirituellen Praxis. Sie hilft uns ja eher, unser Herz zu entdecken und zu lernen, ihm zu folgen, als es an einen Ort zu schicken, der nicht unserem Inneren entspricht und an dem wir dann üben, damit wir es dort aushalten.
Meine Grenze war in meiner Arbeit damals erreicht, als der Verkaufsdruck größer wurde, die Musik im Laden lauter, wir bestimmte Kleidung tragen mussten und die Fenster durch Regalwände geschlossen wurden. Ich hatte nach all den Jahren auch das Gefühl, dass es dort nichts mehr für mich zu lernen gab, also innerlich. Als ich dann im Laden stand und mir die Tränen herunterliefen, wusste ich, ich kann mir das nicht länger antun.
Ich habe meinen Mut zusammengenommen und eine Veränderung eingeleitet.
Erlaube dir also auch diese Frage zu stellen und das erfordert Mut, ob die Lebenssituation oder deine Umgebung, die dich dermaßen stresst, noch die richtige ist und wie es sich verändern ließe.

Frage dich, was die Alternative zur Veränderung wäre!
Möchtest du Meditation nutzen, um dich zu heilen, um andere Ebenen deines Daseins kennenzulernen, um dein Leben und Beziehungen erfüllend zu gestalten oder um den Stress des Tages abzubauen von Tätigkeiten oder an Orten, die es möglicherweise für dich nicht mehr sind?

 

Meditation als Hilfe: Was du immer wieder tun kannst

  • Halte inne – nimm dir Zeit für dich
  • Nimm den Stress als Startpunkt deiner Meditation! Wende dich nicht davon ab, indem du „nur“ Entspannung suchst.
  • Spüre dich und erlaube dir, tiefer zu gehen.
  • Werde dir über die Stressursachen bewusst – in deiner Umgebung und in deinem Inneren
  • Welche äußeren Umstände stressen dich? Welche inneren Überzeugungen erzeugen Stress?
  • Hab den Mut zur Veränderung
  • Bewusstwerdung ist der erste Schritt zur Veränderung und wir fühlen uns Stress nicht mehr hilflos ausgeliefert

 

Ich wünsche dir viele entspannende Erkenntnisse!
Deine Brigitte

By |April 26th, 2019|Selbstheilung Körper|Kommentare deaktiviert für Meditation bei Stress: der Mut, an die Ursachen zu gehen

Einfach zu mehr Lebensenergie finden

Einfach zu mehr Lebensenergie finden

„Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen.“
Albert Einstein 

Was ist die Lebensenergie?

Shakti ist ein Name für die Energie und kosmische Kraft, die uns und alles um uns herum belebt. In Indien wird sie Shakti genannt, im Taoismus „Chi“, im Deutschen wird oft von Lebensenergie, universeller Energie oder kosmischer Kraft gesprochen.
In Indien und im Taoismus ist Shakti der dynamische Aspekt des Göttlichen, die in uns ist, aber die auch auch den gesamten Kosmos belebt, eine allumfassende Lebensenergie – das Wunder allen Lebens.
Sie ist die Energie, die alles belebt und nicht vergeht.

 

Wie finden wir diese Energie?

Deine Lebensenergie kannst du bei jedem Atemzug bemerken. Sie lässt dich atmen. Sie lässt dein Herz schlagen, sie lässt das Blut durch deinen Körper pulsieren und sie lässt dich fühlen, tanzen, lachen, weinen. Alles, wo Energie fließen darf, ist belebt von ihr. Dort, wo die Energie nicht fließt, ist Shakti gebunden.

Deine Gedanken und Gefühle sind Energie

Halten wir Gefühle in uns, also weinen wir nicht, wenn wir traurig sind, lachen wir nicht, wenn wir etwas lustig finden, unterdrücken wir Angst, Freude, Wut und so weiter, blockieren wir den Energiefluss in uns. Und das können wir spüren. Ganz körperlich, weil wir uns in manchen Bereichen verspannt oder blockiert fühlen, erschöpft sind oder emotional, wenn wir uns zum Beispiel gar nicht mehr erinnern können, wann wir zuletzt geweint oder gelacht haben.
Sehr intensiv können wir diese wunderschöne Kraft in der Sexualität erleben.

 

Wie können wir nun diese Energie wieder zum Fließen bringen bzw. auf längere Sicht dafür sorgen, dass sie frei fließen kann?

  • Eine sehr naheliegende Möglichkeit ist, dass wir mit unserer Aufmerksamkeit beim Atem sind. Dass wir unserem Atem mehr Aufmerksamkeit schenken als unseren Gedanken. Sobald wir das tun, können wir körperlich sofort spüren, wie sich die Energie in unserem Körper verändert. Das können wir in unserer Meditation tun, dort können wir es erstmal besonders gut wahrnehmen, weil wir wenig Ablenkung haben und die aufrechte Körperposition den Energiefluss unterstützt, aber wir können das auch in unserem Alltag erleben.

  • Eine weitere Möglichkeit ist, in der Meditation, alles da sein zu lassen, was in unserem Geist und in unserem Herzen auftaucht. Wir lehnen keinen Gedanken ab, kein Gefühl, keine Körperempfindungen. Indem wir uns so sein lassen, lassen wir das Leben in uns sein. Wir unterdrücken nichts, wir lenken uns nicht ab, aber wir verstärken auch nichts, indem wir uns darauf fokussieren und lernen den Fluss des Lebens, die Impulse des Lebens in uns kennen.
  • Dabei können wir auch die unterschiedlichsten Ursachen kennenlernen, die es in uns womöglich nicht zulassen, dass die Energie frei fließen kann, also warum wir manche Emotionen und Gedanken, die unterschwellig da sind, vielleicht gar nicht erst auftauchen, also ins Bewusstsein, kommen lassen.
  • Yoga-Asanas aktivieren die lebensenergie permanent. In Asanas stimulieren wir durchgehend den Energiefluss – wenn wir uns auf den Atem ausrichten, im Körper und Fühlen sind und der Körper immer tiefer loslassen kann.
  • Energieübertragungen eines spirituellen Lehrers oder Mediums können ein Feuerwerk der Shakti in unserem Körper verursachen. Und da spreche ich aus Erfahrung, weil ich das seit Jahren bei meinem Lehrer erleben kann. Es wird dabei göttliche Energie übertragen – durch einen Blick, durch Handauflegen, durch Worte –, die auf die göttliche Energie in mir trifft, sie aktiviert und dieser hilft, sich immer freier im Körper zu bewegen.

 

Blockaden lösen – die Energie macht sich den Weg frei

Je nachdem wie blockiert wir sind oder was wir dieser Energie in den Weg stellen, also auch unbewusst, umso intensiver ist der körperliche Prozess, weil die Energie an die Blockaden stößt. Je freier die Energie fließen kann, umso feiner wird es und umso sanfter ist der körperliche Prozess.

Und insbesondere in diesem Prozess, werden unsere Blockaden ganz deutlich sichtbar und fühlbar, zum Beispiel indem sich der ruckartig bewegt, sich zusammenzieht, zuckt etc. Dann können wir nicht leugnen, dass etwas die Energie in uns blockiert und zugleich ist die Energie schon da und versucht, die Blockaden zu lösen.

Dabei kann schon ein Schmerz auftauchen und fühlbar werden, vielleicht auch mal ein Lachen, ein Stöhnen etc., aber der Fokus liegt nicht darauf. Sobald wir nämlich in dem Prozess versuchen nachzudenken, oder an etwas festzuhalten, unterbrechen wir sofort den Energiefluss. Verbinden wir uns mit der Energie, geben wir uns ihr hin, kann sie sozusagen all unseren „Müll“ nach oben an die Oberfläche schieben.
Durch eine regelmäßige Meditations- und/oder Asana-Praxis, durch eine energetische Begleitung bekommen wir immer mehr Vertrauen in den Prozess.

 

Reinigung

Das, was ich hier beschreibe, ist wie eine Reinigung. Alles, was nicht zu uns gehört, was nicht wahrhaftig ist, wird hinweggespült. Die Energie befreit Körper und Seele.

Alle negativen Emotionen, limitierenden Denkmuster und karmischen Verhaftungen können mit einem offenen Geist nach und nach bewusst werden und sich durch das Zulassen verabschieden. Das kann manchmal auch schmerzvoll sein, da es bedeutet, sich von etwas zu trennen, was man bisher nicht loslassen wollte. Aber es ist unglaublich befreiend. Und ein Segen, wenn diese Dinge aus unserem System gehen dürfen.

 

Vertrauen in die Weisheit deiner Lebensenergie

Die Energie ist sehr weise. Sie bewegt sich, macht Dinge bewusst und hilft uns, uns immer freier zu machen. Je öfter du das erleben kannst, umso mehr Vertrauen entwickelst du in deine eigene Weisheit.
Es ist eine Weisheit, die fernab des gewöhnlichen Denkens oder Verstands liegt. Im Gegenteil: wir beruhigen und öffnen den Geist, damit die Energie ihre „Arbeit“ machen kann.
Je mehr wir mit ihr verbunden sind und ihr vertrauen, umso mehr wird sie unser Leben mit Ideen anreichern und uns darin unterstützen, unser Leben heilsam und kreativ zu gestalten.

 

Frei für neue Möglichkeiten

… eil es zum einen so leicht wird in einem und heilend auf allen Ebenen – psychisch, emotional, körperlich, seelisch wirkt und auf einmal gelebt werden kann, was vorher nicht gelebt werden konnte oder überhaupt nicht als Möglichkeit präsent war.
Bei mir war es zumindest nach den Behandlungen so. Zum Beispiel einmal als mein Körper viel ausagiert und losgelassen hat. Davor habe ich Menschen  kaum berührt und Nähe nur selten (außer mit meinem Partner) zugelassen.  Ein paar Tage nach der Behandlung habe ich mich zu einer Massage-Ausbildung angemeldet.

Das Befreien dieser Energie eröffnet viele Möglichkeiten und andere Spektren im Leben, die es vorher nicht gab oder die zumindest nicht erlebbar, fühlbar, greifbar waren.


„Shakti weiß genau, was sie zu tun hat.
Daher ist es notwendig ihr all den Raum zu geben, die sie für ihre Entfaltung braucht.“
(Daniel Hertlein)

Was du tun kannst, um diese Energie zu fördern

Hier findest du zwei Meditationen und eine Yoga-Reihe (für Anfänger und Fortgeschrittene), mit denen du den Energiefluss in deinem Körper absolut förderst!
Für Hörproben und mehr Informationen, klicke auf die Bilder.

 

Deine Brigitte

Follow your Flow 🙂

Deine Brigitte

By |April 21st, 2019|Selbstheilung Körper|Kommentare deaktiviert für Einfach zu mehr Lebensenergie finden

Meditation und Schweigen: eine Woche, die mein Leben veränderte

Meditation und Schweigen: eine Woche, die mein Leben veränderte

Eine Woche Stille, Schweigen und Meditation – „da muss ich hin“, dachte ich mir. Seitdem ist Meditation mein Leben geworden und mein Leben ein anderes geworden.
In diesem Artikel möchte ich meine ersten Meditationen mit dir teilen und wie Meditation mein Leben nach und nach verändert hat.

 

Ein Flyer: „Rückkehr in die Stille“ und Meditation im Kloster

Wir reisen zurück in meine Semesterferien im Februar 2007.

Ich war damals bereits zwei Jahre regelmäßig im Yoga bei meinem Lehrer Daniel Hertlein als er eine Woche Retreat in einem Kloster mit Schweigen und Meditation angeboten hat. Das Retreat stand unter dem Titel „Rückkehr in die Stille“ und als ich das auf dem Flyer las, wusste ich sofort, dass ich dahin muss. Stille war super! Und schweigen noch mehr, da ich bei fremden Menschen damals noch recht schüchtern und zurückhaltend war. Also rundum perfekt für mich!

 

Auch das Sitzen will vorbereitet sein …

Ich freute mich riesig darauf. Es war etwas ganz Besonderes für mich. Und ich wollte mich irgendwie darauf vorbereiten.

Der Tagesplan, der auf dem Flyer stand, bestand aus Sitz- und Gehmeditationen, Yoga und einem Zusammensein, in dem mein Lehrer über die Praxis und das sprach, was in dem Moment präsent war. Als ich las, dass wir 40 Minuten und länger am Stück sitzen würden, dachte ich mir: „Darauf sollte ich mich vorbereiten. Das schaffe ich sonst nicht.“

Ich besorgte mir ein Meditationskissen und hatte allein schon totale Freude, es auszusuchen: die Farbe, die Form, das Muster obendrauf. Ich würde ja ziemlich viel Zeit darauf verbringen.

Also mein Sitzkissen war ungefähr eine Woche vor dem Retreat da. Weil ich generell immer gerne vorbereitet zu Kursen oder Seminaren gehe und mich vorher mit dem beschäftige, wozu ich mich angemeldet habe, wollte ich jetzt das Sitzen üben.

So habe ich mich jeden Tag auf mein wunderschönes Kissen gesetzt, in einer kleinen Ecke des Wohnzimmers von meinem damaligen Mann und mir, und habe morgens und abends den Wecker auf 5-10 Minuten gestellt, kurz vor dem Retreat auch mal 15 Minuten.

Ich hatte keine Ahnung vom Meditieren. Daher bin ich einfach nur auf dem Kissen gesessen. Aber allein das hat schon Freude gemacht. Es hat sich ganz besonders angefühlt.

 

Je näher das Retreat, umso größer die Angst vor dem Unbekannten

Ungefähr einen Tag vor dem Retreat hatte ich aber auf einmal Bammel. War das die richtige Entscheidung? Was erwartet mich da? Wäre es nicht besser daheim zu bleiben? Eine Stimme in mir meinte auf einmal, dass es besser wäre, nicht mitzufahren und verursachte ein flaues Gefühl der Angst in meinem Bauch.

Da ich mir im Absagen aber – in dem Fall zum Glück – schon immer im Leben schwer getan habe und schon alles bezahlt und organisiert war, bin ich mitsamt diesem Angstgefühl im Bauch dorthin gefahren.

Auf dem Retreat im Kloster waren wir eine kleine Gruppe mit einigen, die ich vom Sehen aus den Yoga-Stunden kannte.

Am ersten Abend gab mein Lehrer eine Einführung in die Sitzhaltung, die innere Ausrichtung im Sitzen und die Gehmeditation. Obwohl alles so ruhig war, war es unglaublich aufregend für mich. So als hätte ich Geheimnisse des Lebens erklärt bekommen oder den Schlüssel für etwas ganz Besonderes, das ich aber noch nicht kannte.

Einführung in die Meditation: etwas für mich ganz Besonderes

Heute kann ich sagen, es war der Beginn der wichtigsten Reise für mich – in ein Leben, das sich von da an aus der Meditation formen durfte und darf. Und dadurch das kostbarste Geschenk für mich.

Aber wieder zurück zu 2007 🙂

 

Meditations-Erfahrungen von Licht und Energie

Woran ich mich noch genau erinnere, ist diese besondere Atmosphäre gewesen: still, tief, respektvoll, liebevoll und trotz schweigen sehr humorvoll.

Jede/r konnte so sein, wie sie oder er ist, mein Nutella (nach dem ich damals noch süchtig war) wurde liebevoll mitaufgenommen (was bei solchen Retreats nicht selbstverständlich ist) und so habe ich mich unglaublich aufgehoben und wohl gefühlt.

Das Sitzen ging für mich prima und als das erste Mal mein Lehrer hinter mir stand als wir meditiert haben, habe ich in meinem Rücken ganz viele Farben und Energiestränge wahrgenommen. Daran erinnere ich mich heute noch. Vor allem, weil ich es in der Form seitdem nicht noch einmal erlebt habe. Das fand ich damals ziemlich abgefahren, vor allem, weil es weg war, sobald Daniel nicht mehr hinter mir stand.

 

Das Universum verliert nichts

Was mein Lehrer gesprochen hat in den Meditationen, im Yoga und im Zusammensein wie in einem Satsang ging sehr tief. Wir TeilnehmerInnen haben zwar nichts gesagt, aber ich hatte das Gefühl, er hat mit seinen Worten alles abgeholt, was so in uns bzw. in mir war.

Es ging dabei viel um die Praxis, aber auch um ganz konkrete Bezüge zum Leben. So flog während einer Meditation eine Fliege durch den Raum. Als sie am Boden saß, hielt Daniel seine Hand über sie. Er wollte sie dann zum Fenster tragen, glaube ich. Doch als er die Hand hob, startete die Fliege durch und flog direkt in ein Teelicht und es war nur noch ein leises Zischen zu hören.

In dem „Vortrag“ danach ging Daniel darauf ein und fragte:

„Was ist das für eine Energie, die durch uns fließt? Die uns lebendig macht, uns pulsiert, uns atmet?
Was geschieht mit dieser Energie in dem Augenblick, wo die Fliege in Kontakt mit der Flamme kommt?
Die Hülle fällt … doch was ist mit dieser Energie?“

Er hat noch weiter darüber gesprochen und es gibt den Text davon in einem seiner Bücher, aber auf dieses Thema möchte ich ein anderes Mal ausführlicher eingehen. Es hat mich total berührt. Und wenn ich zurückdenke, kann ich mich an nicht mehr sehr viel von dem Retreat konkret erinnern. Aber an diesen Tag und diesen Vortrag schon. Der war ganz besonders. Und doch klang es mir nicht fremd. Etwas in mir hat überhaupt nicht in Frage gestellt, was er sagte oder fragte. Möglicherweise auch, weil er so viel Platz geschenkt hat, so dass man durch die Meditationspraxis selbst seine Antworten finden kann.

 

Veränderungen, die nach dem Retreat ins Leben kamen …

Woran ich mich also konkret aus dem Retreat erinnern kann, hinterließ berührende Spuren in mir: das liebevolle, achtsame Zusammensein, die tiefen Worte von Daniel, das für mich spektakuläre Erleben beim Meditieren, die Stille, das Auf- und Angenommensein, so wie ich war.

Woran ich mich aber besonders erinnere, ist die Zeit direkt nachdem ich von dem Retreat nach Hause gekommen bin:
Ich konnte und wollte morgens kein Radio mehr hören. Was mir morgens geholfen hat, um mich nicht allein zu fühlen und wach zu werden, hat mich nun mehr gestört. Ich war fast gar nicht mehr an meinen Fernsehserien interessiert und damals war ich ein echter Serienjunkie. Medien haben ihren Reiz verloren.

Ich habe immer wieder die Ruhe gesucht und habe von da an jeden Tag morgens und abends meditiert. Zwar viel kürzer als auf dem Retreat, also zwischen 10 und 30 Minuten, aber das hat von da an so zu meinem Tag gehört, wie vorher die Lieblingsserie oder das Radio.

Meinen Sitzplatz habe ich dann vom Wohn- ins Schlafzimmer verlegt, damit mein Mann und ich uns nicht gegenseitig stören und dort habe ich von da an direkt neben dem Bett meditiert. Und als meditieren würde ich bezeichnen: die Übungen von Daniel gemacht und mein Leben gespürt. Mit „mein Leben gespürt“ meine ich, dass Meditation für mich in den ersten Monaten wie ein Ventil zur Verarbeitung des Tages war. Auf dem Sitzkissen habe ich erstmal alle Gefühle verarbeitet, die da waren. Und das hat mir dann nach und nach mit den Übungen und dem weiteren gemeinsamen Meditieren mit Daniel gezeigt, was in meinem Leben passt, was ich verändern möchte, wo es mich hinzieht und so weiter. Also von da an, gingen eigentlich alle Prozesse los: innere Erlebnisse und viele Veränderungen in meinem Leben.

Zum Glück waren die Gruppe des Retreats und Daniel auch in München und es gab regelmäßig Kurse und Begleitung. Sonst hätte ich die Schritte der Veränderung in meinem Leben, die aus der Meditationspraxis folgten, nicht so machen können. Das Meditieren allein verändert viel, aber das Begleitetwerden finde ich rückblickend und bis heute für mich unverzichtbar. Nicht aus Abhängigkeit, sondern weil man egal, was man lernt und vor allem, wenn man sich entwickeln möchte, einen Menschen braucht, der schon weiter ist als man selbst. Sonst nimmt man auf dem eigenen inneren Weg unnötige Umwege und Abzweigungen. Aber darauf möchte ich auch an anderer Stelle nochmal eingehen.

 

Fazit

Um in die Meditation einzutauchen, macht es für mich sehr viel Sinn, das gewohnte Umfeld für ein paar Tage zu verlassen, sich zurückzuziehen und in Begleitung zu meditieren.
Nur sei dir bewusst, dass es möglicherweise einiges verändern kann 😊

 

Ich wünsche dir einen wunderschönen Einstieg in die Meditation oder in ein vielleicht sogar ganzes Retreat dafür!
Deine Brigitte

P.S.: Der vollständige Text „Das Universum verliert nichts“ ist im Buch „Rückkehr in die Stille“ von Daniel Hertlein zu finden. Übrigens ist das ganze Buch aus den Mitschriften aus dieser Woche Retreat entstanden und schenkt einen schönen Einblick in die mit dem Leben verbundene Meditationspraxis.

Hier findest du es als eBook auf Amazon.

Und sonst als Taschenbuch hier.

By |April 20th, 2019|Selbstheilung Körper|Kommentare deaktiviert für Meditation und Schweigen: eine Woche, die mein Leben veränderte

Deine Beziehung zu deiner sexuelle Energie kennenlernen

Deine Beziehung zu deiner sexuellen Energie kennenlernen

 

Möchtest du deine Beziehung zu deiner sexuellen Energie kennenlernen? Dann bist du hier richtig.
Die sexuelle Urkraft ist eine unglaublich starke und schöpferische Energie.
Je freier sie in dir fließen kann, umso mehr Energie steht dir zur Verfügung, um dein Leben kreativ und erfüllend zu gestalten.

Die sexuelle Kraft energetisch betrachtet

Die sexuelle Kraft ist eine der stärksten Kräfte im Universum und in unserem Körper erlebt ebenfalls eine der intensivsten. Wir sind aus dieser Kraft entstanden, aus dieser Kraft wurden wir gezeugt. Sie ist schöpferisch und bringt Leben hervor.
Je freier sie sich in uns bewegen kann, umso ausgeglichener ist unser Energiesystem. Blockieren wir sie – vielleicht auch unbewusst – steht uns diese Energie zum einen nicht zur Verfügung, zum anderen fehlt uns die Energie, die wir dafür verwenden, um sie zu unterdrücken.
Also schon rein aus energetischer Sicht betrachtet, macht es Sinn, unserer Beziehung zur Sexualität Aufmerksamkeit zu schenken.
Und die gute Nachricht ist: du brauchst keinen Partner, um diese Kraft immer mehr in dir zu befreien.

Lerne deine Beziehung zu deiner sexuellen Energie auf mehreren Ebenen kennen

Hier möchte ich dir ein paar Fragen stellen. Dabei geht es nicht gleich darum, sie sofort zu beantworten oder gleich etwas verändern zu wollen, wenn du dich blockiert fühlst, sondern tatsächlich erstmal einfach nur zu bemerken und zu fühlen. In dem Erkennen selbst kommst du dem Lösen einer Blockade schon einen Schritt näher.

  • Welche Beziehung hast du zu deinem Körper? Und speziell: wie erlebst du deinen Beckenraum?
  • Wie frei erlaubst du dir, deine Sexualität zum Ausdruck zu bringen? Darüber zu lesen oder zu sprechen?
  • Was denkst du über Sexualität? Also welche Konditionierungen bezüglich Sexualität trägst du in dir? D. h. wie hat dich deine Kindheit geprägt? Was hast du es bei deinen Eltern gelebt gesehen? Welche gesellschaftlichen Konstrukte haben dich beeinflusst?
  • Welche Erfahrungen hast du in deinem Leben bisher gemacht?

Also, was sind unsere Konzepte und wollen wir sie kennenlernen, um auch darüber hinauszugehen? Um kennenzulernen, wie wir was leben möchten? Und nicht „man“. Um das zu erfühlen? Aber dann geben wir uns überhaupt die Möglichkeit, das auszuprobieren. Sonst sind die Grenzen in unserem Geist ja sehr eng gesetzt.
Vielleicht hast du bei einigen Fragen sofort spontan ein Gefühl oder eine Antwort. Schau einfach, was in dir in Resonanz geht. Und wie gesagt, es geht hier in erster Linie darum, dich kennenzulernen und nicht gleich etwas anders haben zu wollen.

  

Wie ist deine Beziehung zu deinem Körper? Was fühlst du in deinem Beckenraum?

Wie ist deine Beziehung zu deinem Körper? Was an dir kannst du gut annehmen und was nicht? Was würdest du gerne verändern? Wie gehst du mit deinem Körper um? Berührst du dich bewusst? Auch hier tatsächlich nur bemerken. Und wo du dich nicht annehmen kannst, erstmal nur bemerken, dass du dich nicht annehmen kannst, ohne es gleich anders haben zu wollen.

Dann gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Beckenraum. Schenke dir jetzt oder nach dem Lesen oder heute Abend vor dem Einschlafen ein paar Minuten Zeit, um deinen Körper zu entspannen und dich innerlich mit deinem Beckenraum zu verbinden. Du kannst auch gerne deine Hände auf den Bereich legen und dann erstmal nur spüren, ob du da hineinatmen kannst, wie belebt dieser Bereich ist. Fühlt er sich fest oder weich an? Kann sich der Atem dort bewegen? Welche Gedanken, Bilder, Gefühle hast du, wenn du dich mit dem Bereich verbindest? Hast du Widerstände, dich mit diesem Bereich zu verbinden?

 

Welche Erfahrungen hast du in deinem Leben bisher gemacht?

Die Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, prägen uns. Insbesondere in Verbindung mit einem Partner oder den Partnern. Wurden wir verletzt, werden wir uns in Zukunft wahrscheinlich schützen, waren wir dem Partner sexuell zu wenig, können wir denken, wir haben halt kein Lustempfinden. Waren wir dem Partner in unserer Leidenschaft oder was auch immer zu viel, versuchen wir uns beim Nächsten oder bei der Nächsten vielleicht zurückzuhalten, weil wir nicht überfordern wollen etc. Und was schlussfolgern wir vielleicht daraus?

Nimm einfach nur wahr und wie es dich möglicherweise bis heute beeinflusst und verändert hat. Das Schöne ist: es ist jederzeit veränderbar. Wir können es als mentale Konstrukte wahrnehmen und sind dann schon nicht so gefangen in ihnen. Zugleich können wir auf emotional und energetischer Ebene – entweder alleine oder in Begleitung – diese blockierenden Muster lösen und neue, andere Erfahrungen machen.

 

Bemerke erstmal nur, wie deine Beziehung zu deinem Körper ist, wie du über Sexualität denkst, sprichst, wie sehr dich deine bisherigen Erfahrungen, deine Umgebung geprägt und beeinflusst haben.



Das Erkennen deiner Prägungen, Erfahrungen, mentalen Strukturen öffnet schon eine Türe zu weiteren Möglichkeiten.

Lerne dich einfach kennen. Gerne begleite ich dich dazu auch in einer Einzelsitzung.
Brigitte

By |April 18th, 2019|Selbstheilung Körper|Kommentare deaktiviert für Deine Beziehung zu deiner sexuelle Energie kennenlernen

Wie du deine Verspannungen nachhaltig lösen kannst

Möchtest du deine Verspannungen nachhaltiger lösen?

Wie kannst du deine Verspannungen nachhaltiger lösen? Vielleicht hast dich nach einer Massage auch Folgendes gefragt: wieso kommen manche Verspannungen nach einer Massage so schnell wieder? Und wie kann ich die entspannende Wirkung von Massagen verlängern?
Vielleicht kennst du das: du hattest eine tolle Massage und du hast dich danach wieder entspannt und beweglich gefühlt. Aber je mehr Zeit vergeht, umso mehr kommen die Spannungen zurück. Möglicherweise wieder an denselben Stellen.

Eine kleine Änderung der Einstellung zu deiner Verspannung

Hast du deine Verspannung schon einmal als Geschenk betrachtet? Als ein Päckchen, das ausgepackt werden möchte? Nicht etwas, das mal schnell wegmassiert werden soll, sondern als etwas, in dem eine wichtige Information für dein Leben ist?

Vielleicht fragst du dich jetzt: „Meine Verspannung, das, was weh tut, mich nicht mehr frei bewegen lässt, soll ein Geschenk sein? Danke auch!“ 🙂

Ich weiß, es klingt erstmal komisch. Normalerweise – und ich nehme mich davon nicht aus – spüren wir den Schmerz, die Unbeweglichkeit und freuen uns, zu jemanden zu gehen, die oder der uns davon befreit. Das ist ja ein ganz gesunder Reflex.

Und das war über die letzten 5 Jahr auch mein Job. Ich habe ungefähr 1000 bis 2000 Massagen gegeben, manchmal 40 pro Woche und wollte jeden Menschen von seinen Spannungen erlösen.

Bis ich kapiert habe: wirklich nachhaltig funktioniert das so nicht. Ich habe gesehen, wie die Menschen ein paar Wochen später wiederkamen: mit ähnlichen oder immer gleichen Spannungen, die sich eben wieder im Körper aufgebaut haben. Egal, wie sehr ich mich als Masseurin angestrengt habe, sah ich keinen „Erfolg“. Die Menschen waren erstmal entspannt, glücklich und erstmal schmerzfrei. Aber für mich war es unbefriedigend, weil ich den „Erfolg“, also das nachhaltige Lösen von Spannungen nicht sehen konnte. Die Kunden kamen ein paar Wochen später mit denselben Spannungen.

Wie können wir also als Masseur und als Kunde die Wirkung einer Massage verlängern?

Der Verspannung auf den Grund gehen

Und hier komme ich gleich zu einem Satz, den mir mein Lehrer Daniel Hertlein einmal sagte: „Das einer Spannung zugrunde liegende Denken schnürt unser Herz ein.“

Das bedeutet: Es gibt meist einen tieferen Grund für Spannungen.

Unser Körper ist nichts anderes als das Spiegelbild unseres inneren Menschen, unserer Gefühle und Gedanken. Spannungen bauen sich aufgrund von auferlegten Gedanken- Glaubens- und Verhaltensmustern auf. Und diese binden Energie, lassen uns nicht frei atmen und engen unser Herz ein.

Wie eine Verspannung nachhaltiger gelöst werden kann

Damit das anschaulicher wird, möchte ich dir hier von einem Beispiel aus meiner Praxis erzählen:

Eine Kundin kam mit einer verspannten linken Schulter. Ich fragte während der Massage nach, was sie fühlt, wenn sie sich innerlich mit ihrer Schulter verbindet. Welche Bilder, Worte oder Gefühle kommen, wenn sie dort hineinatmet?

Sie spürte die viele Arbeit, sagte, sie möchte, jedem gerecht werden. In dem Moment, in dem sie darüber gesprochen hat, wurde ihr die Ursache der Spannung auf anderer Ebene bewusst. Das eine war die Arbeit, das andere das Denken, es jedem recht zu machen. Als ich gefragt habe, wonach sie sich sehnen würde, erzählte sie, dass die Freude zur Zeit wenig Platz in ihrem Leben. Ich fragte sie, was ihr Freude bereiten würde und sie erzählte davon. Nachdem sie davon erzählte, wurde die Spannung leichter und ihr wurde bewusster, wonach sich ihr Herz sehnt. Dann hat sie jetzt die Wahl, wie sie diese Prioritäten in ihrem alltäglichen Leben setzt. Vor der Bewusstwerdung gibt es diese Wahl nicht.

Das waren erste Schritte, um bewusster zu werden, woher die Spannung kommt und welche Information für ihr Leben darin liegt. An der Stelle kann man dann noch weiter gehen. Zum Beispiel kann man in der Energiearbeit tiefer gehen. Aber das sind schon die ersten Schritte für eine entspanntere Schulter.

Wenn sie nun in ihrem Alltag ist und die Schulter schmerzt, ist es möglicherweise nicht einfach nur eine Spannung. Sie kann sich verbinden und spürt, wonach sich ihr Körper, ihr Herz sich sehnt. Zum Beispiel in dem Fall, ob das Pflichtbewusstsein sie so sehr einengt, dass Freude gerade keinen Platz mehr hat.

 

Eine nachhaltige Lösung der Verspannung lässt die Massage länger wirken

Wenn wir Körperspannungen fühlen, ist das schon einmal der erste Schritt in Richtung Entspannung. Weil wir uns der Spannungen bewusst sind und uns nach einem freieren Gefühl sehnen. Wenn wir nun noch verstehen, dass die Verspannungen oft seelisch-geistige Ursachen haben und wir unseren Geist öffnen, dass die Informationen in der Spannung in Form von Gefühlen, Gedanken, Bildern etc. in unser Bewusstsein kommen dürfen, sind wir einer nachhaltigen Ent-Spannung schon einen großen Schritt nähergekommen.

Ob dann tiefere Gefühle zugelassen werden wollen, Glaubenssätze gewandelt werden möchten, welches seelische Thema damit einhergeht und wie man die Erkenntnisse in den Alltag integriert, können dann nächste Schritte sein. Und dadurch löst sich dann nachhaltig etwas nicht nur in unserem Körper, sondern in unserem gesamten Energiesystem.

Gehen wir zusätzlich zur Massage und in dem Wunsch, unsere Spannungen kennenzulernen, können wir selbst die Wirkung der Massage verlängern.


Deine Verspannung ist also wie ein Geschenk, ein Päckchen, das ausgepackt werden möchte. Die Information, die darin liegt, kann deinen Körper und dein Leben um vieles erleichtern.

Ich wünsche dir viele ent-spannende Erkenntnisse!
Brigitte

 

P.S.: Was ich hier mit meiner Kundin beschrieben habe, kann du natürlich auch selbst mit dir machen: Atme und fühle in deine Spannung hinein und sei offen, für das, was dein Körper dir sagt.

By |April 18th, 2019|Selbstheilung Körper|Kommentare deaktiviert für Wie du deine Verspannungen nachhaltig lösen kannst