Wie Sport deine Meditation unterstützt

Ich meditiere seit 2006 täglich, bin zwei Marathons gelaufen, habe einen Triathlon gemacht, liebe laufen und HIIT-Training. In diesem Artikel liest die Erkenntnisse von mir und vom Diplom-Psychologen K. A. Beyer über die Kombination von Meditation und Sport.

  1. Im Sport bist du automatisch mit deiner Atmung vebunden
  2. Dadurch bist du weniger im Nachdenken
  3. und beginnst deine körperliche Intelligenz zu schulen
  4. Du lockerst muskuläre und energetische Strukturen – Energie fließt
  5. Das tiefe Atmen reinigt dich und deine Energiebahnen
  6. Du erdest dich und kommst mit deiner Kraft in Verbindung
  7. An sportlichen Grenzen lernst du einen Umgang mit Herausforderungen, die es auf dem inneren Weg ebenso gibt
  8. Du kultivierst Disziplin, Geduld und Ausdauer

Wie Meditation deinen Sport unterstützt

  1. Du kulitiverst eine tiefe, regelmäßige und achtsame Atmung
  2. Durch Selbstliebe und Selbstannahme spürst du besser deine Grenzen und wie du an Grenzen mit dir umgehst

3. Dein Kopf ist bereits frei bevor du Sport machst. So kannst du den Sport und die Natur, falls du draußen Sport machst, noch mehr genießen

4. Wendest du transformative Techniken an, um Emotionen wie Wut oder Traurigkeit zu wandeln, brauchst du den Sport nicht zum Abreagieren, sondern kannst ihn mehr genießen

5. Verlassen seelische Schmerzen deinen Körper, wird deine Körperhaltung aufrechter, du atmest leichter und tiefer und hast noch mehr Freude am Sport

6. Es ist leichter, einen meditativen Zustand im Sport zu erreichen und so möglicherweise außergewöhnliche Zustände, wie zum beispiel das „Runners High“ zu erleben

7. Dein Gefühl für deinen Körper und was er braucht, wird immer klarer

8. Du wirst noch sensibler und aufnahmefähiger für eine wohltuende Atmosphäre, insbesondere im Outdoorsport

9. Meditation macht bewusster für eine gesunde Lebensweise, die die sportlichen Leistungen unterstützt

Der Diplom-Psychologe K.A. Beyer sagt über die Verbindung von Meditation und Sport:

„Ausdauer und Geduld sind wichtige psychische und spiritu­elle Eigen­schaften, die ein Sportler ausbilden muss. Je höher man sich das Ziel steckt, desto länger muss man sich darauf vorbe­reiten. Ein grosses sportliches Ziel erreicht man nicht von heute auf morgen; alle Spitzenleistungen müssen vorerst ein paar Monate oder ein paar Jahre vorbereitet werden. Einem solchen Ziel muss der Sportler viele andere Ziele unterord­nen, wodurch er eine innere Zielstrebig­keit entwic­kelt. (…)

Alle diese Eigenschaften — Disziplin, Selbstüber­windung, Ge­duld, Ausdauer, Zielstrebigkeit und die Herausforderung seiner selbst werden durch den Sport ausgebildet und sind charakterliche Vorausset­zungen eines guten Athleten. Genau dieselben Eigen­schaften spielen aber auch eine entscheiden­de Rolle bei der Meditation, beim Weg zu sich selbst. Disziplin in Form täglicher Übung steht auch hier am Anfang. Wer meditie­ren lernen möchte, muss die Fähigkeit ausbil­den, nach innen zu horchen und zu lauschen, die innere Stimme zu spüren und ihr dann zu folgen. Diese Fähigkeit muss wie ein Muskel trainiert werden. Sie wächst nur langsam heran. Geduld und Ausdauer sind auch hier notwen­dig.“

Wie Sport den inneren Weg unterstützt

Weiter schreibt Beyer: „Niemand wird den Weg nach innen grundlos suchen. Men­schen, die sich nach innen wenden, spüren, dass es etwas Tieferes gibt. Auch wenn sie das Ziel nicht genau kennen, die Richtung steht fest: weg von Stress, Frustration und Oberflächlichkeit und hin zu Frieden, Harmonie, Freude und erfüllter Selbster­kenntnis. Je stärker dieser Drang nach innen ist, desto zielstrebiger wird man diesen Weg verfol­gen.

Die innere Selbstentfaltung geht nicht ohne Hindernisse vor­­an. Müdigkeit, Lethargie, Nervosi­tät, Ablenkung durch Gedan­ken, emotio­nelle Ballungen, Vorurteile, Angst und anderes mehr stellen alltägli­che Hindernisse auf dem Weg nach innen dar. Es ist eine Herausforderung, die einiges an charakterlichem Willen abver­langt, sich letztlich aber immer lohnen wird.

Genau wie beim Sport spielen also auch beim Meditieren Ausdauer, Zielstrebigkeit, Disziplin und Selbstüberwindung eine zentrale Rolle. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Sri Chin­moy in vielen seiner Bücher den Meditati­onsweg als inneres Laufen bezeichnet und den Wert des äusseren Laufens immer wieder mit der Entwick­lung dieser Charaktereigenschaften ver­gleicht.“

Welcher Sport unterstützt die Meditation?

Grundsätzlich alles, was dir Freude macht 🙂
Ich empfinde die Kombination aus Kraft, Ausdauer und freier Bewegung sehr förderlich.

Kraft und Ausdauer druch Laufen, HIIT-Workouts, Schwimmen usw.
Freie Bewegung wie durch Tanz, Bodygroove und Schüttelmeditationen hält den Körper weich, lässt den Körper intuitive Bewegungen machen, die er vielleicht noch nicht kennt und der Körper lernt mehr der inneren Bewegung zu folgen.

Das Video zum Artikel:

Ich wünsche dir viel Freude bei all deinen sportlichen und spirituellen Aktivitäten!

Alles Liebe,
deine Brigitte

Quellen: Eigene Erfahrungen 🙂 und „Die Verbindung von Sport und Meditation“ auf der Webseite von Sri Chinmoy

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